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Alt 18.06.2007, 09:13   #1
pbcontact
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Frage Kosten der Nebenkostenabrechung bei einem Wohnrecht

Hallo Zusammen,

erneut eine schwierige Frage zum Thema Wohnrecht, die aber einige hier interessieren düfte.

Die Nebenkostenabrechnung ist ja schon im Mietrecht ein leidiges Thema. Hier ist gesetzlich u.a. geregelt, dass die Abrechnung bis einem bestimmten Stichtag erstellt werden muss. Ferner ist glaube ich auch geregelt, wer, welche Kosten für Aufwände für die Abrechnung zu tragen hat bzw. was dem Mieter in Rechnung gestellt werden darf, und was nicht.
Verwaltungskosten, in der also auch Kosten für die Erstellung der Abrechnung enthalten sind, dürfen soweit ich weis nicht umgelegt werden. Letztendlich sind dies m.E. entsprechend in der Miete einzukalkulieren, da sie nicht umlegbare Kosten darstellen.

Wie verhält es sich aber nun bei einem Wohnrecht (nach BGB § 1093)? Der Wohnrechtsinhaber ist, sofern nichts geregelt ist verpflichtet seine Verbrauchskosten zu bezahlen (Strom, Wasser, Müll, etc.). Diese Abrechnung muss vom Eigentümer durchgeführt werden, wenn die Hausanschlüsse nicht sauber getrennt sind. (bei älteren Häusern häufiger der Fall)

Hat der Eigentümer nun Anspruch auf eine Aufwandentschädigung? In welchem Zeitraum ist diese Abrechnung zu erstellen? Wo ist das genauer geregelt?

pbc
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(Sun Tzu "The Art Of War")

Geändert von pbcontact (18.06.2007 um 09:16 Uhr) Grund: grobe Rechtschreibfehler korrigiert
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Alt 18.06.2007, 10:25   #2
goldnugget
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Beiträge: 10.272
Zitat:
Zitat von pbcontact Beitrag anzeigen
Hat der Eigentümer nun Anspruch auf eine Aufwandentschädigung?
Will er einen eigenen Stundenlohn ansetzen (das wird schwierig)? Oder geht es um das Papier, auf dem die Abrechnung geschrieben steht?

Sowas wird jedenfalls unter "Verwaltungskosten" einsortiert.

Zitat:
In welchem Zeitraum ist diese Abrechnung zu erstellen? Wo ist das genauer geregelt?
Da würde man sich vermutlich an den entsprechenden Vorschriften aus dem Mietrecht orientieren. Also jeweils über ein Jahr abrechnen, und die Abrechnung im Lauf des darauffolgenden Jahres erstellen. Monatliche Vorauszahlungen sollten auch möglich sein.
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Alt 19.06.2007, 10:47   #3
pbcontact
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Beiträge: 62
Sowas wird jedenfalls unter "Verwaltungskosten" einsortiert. Genau darum geht es um die Verwaltungskosten. Unabhängig davon, ob es nun Stundenlohn ist oder ob eine Paschale von z.B. 20 EUR ansetzbar ist?

gruss

pbc
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